Alan Mathison Turing (23.6.1912-7.6.1954), Statue an der Universität von Surrey. Als Mathematiker, Kryptoanalytiker und Computerwissenschaftler schuf er u.a. wesentliche Grundlagen der Informatik, z.B. das Berechenbarkeitsmodell der Turingmaschine. Im Zweiten Weltkrieg lieferte er wichtige Beiträge zur Entschlüsselung deutscher Funksprüche. Zudem beschrieb er einen möglichen strukturbildenden Mechanismus der Lebewesen. Er tötete sich nach juristischer Verfolgung und Therapie wegen seiner Homosexualität.

Turing-Test bestanden! – Setzen! – Sechs!

Ein historischer und umstrittener Meilenstein der künstlichen Intelligenz wurde erreicht, zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Mit dem Turing-Test, dessen Prinzip der englische Informatiker Alan Turing formuliert hat, soll festgestellt werden, ob ein Computer denken kann. Formal wurde der Test am Samstag von dem Computerprogramm „Eugene Goostman“ bestanden. Schon kurz darauf wurde schwerwiegende…

Europäisches Rotkehlchen (Erithacus rubecula). Foto: © Francis C. Franklin / Creative Commons BY-SA-3.0

Elektrosmog – Schadeffekt weit unterhalb der WHO-Grenzwerte

Seit Jahrzehnten wird diskutiert, inwieweit sich der Elektrosmog elektronischer Geräte auf die Gesundheit der Lebewesen auswirkt. Schädigende Effekte elektromagnetischer Strahlung sind bisher nicht eindeutig belegt worden, wenn ihre Intensitäten unter den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation WHO lagen. Nun beschreibt ein Forscherteam der Universität Oldenburg erstmals einen deutlichen Schadeffekt für Zugvögel, sogar bei Strahlungswerten, die ein Tausendstel…

Leitgedanke der B612 Foundation mit Abbildung des Infrarot-Satelliten Sentinel als Asteroiden-Wächter. Grafik: B612 Foundation

Wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt: Asteroiden-Einschlagrisiko aktualisiert

Aktuelle Messdaten von Kleinasteroiden, die seit 2000 in der Erdatmosphäre explodiert sind, wurden kürzlich von vielleicht unerwarteter Quelle geliefert. Sie haben zu einer Neubewertung des Einschlagrisikos der Asteroiden geführt. Anscheinend wurde die Häufigkeit von potenziellen „Stadtzerstörern“ bisher unterschätzt. Die neuen Erkenntnisse werden in einem Video verdeutlicht.

Koronaler Massenauswurf der Sonne vom 23. Juli 2012 (02:24 Uhr EDT). Das ausgestoßene Sonnenplasma erreichte mit etwa 3000 km/s das sechsfache eines durchschnittlichen Massenauswurfs. Foto: NASA/STEREO

Wenn die Sonne Auswurf hat – und wir im Weg sind

Am 23. Juli 2012 ist unser Planet nur knapp einer besonders heftigen Sonneneruption entgangen; sie schleuderte einen sogenannten koronalen Massenauswurf ins All. Den einen oder anderen Treffer hat sich die Erde dagegen in der Vergangenheit schon eingefangen. Die Auswirkungen waren je nach Zeitalter, Technisierungsgrad und Stärke der Sonneneruption unterschiedlich. Wissenschaftliche Analysen verdeutlichen die Folgen, die…