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Auf der Cebit zeigen die Informatiker, wie Hacker Sicherheitslücken missbrauchen
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(20.02.2006)
Quelle: Fachhochschule Gelsenkirchen
Die Fachhochschule Gelsenkirchen präsentiert vom 09. bis zum 15. März auf der Cebit in Hannover, einer Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnik,
wie man sich vor Hackern schützen kann. "Live Hacking" zeigt, wie wichtig das Thema IT-Sicherheit für Nutzer von Informationstechnologie ist: Cebit Hannover,
Gemeinschaftsstand des Forschungslands NRW, Halle 9, Stand C 16. Gelsenkirchen.
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"Sind Sie sicher?" heißt das Motto von Informatikprofessor Dr. Norbert
Pohlmann auf der Cebit in Hannover vom 09. bis 15 März. Der Experte für Internetsicherheit, der im Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen lehrt,
demonstriert auf der internationalen Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnik, wie wichtig das Thema Sicherheit in der Informationstechnik ist. Unter
dem Schlagwort "Live Hacking" wollen Pohlmann und sein Team die Besucher für mehr Sicherheitsbewusstsein sensibilisieren, beispielsweise indem sie auf dem
Messestand vorführen, wie leicht man Passwörter und andere Zugangscodes zu vermeintlich geheimen Daten "knacken" und beispielsweise in fremden Mailboxen lesen
oder Telefongespräche mithören kann. "Dabei wird es so manches Erstaunen bei den Besuchern geben", versichert Markus Linnemann, wissenschaftlicher Mitarbeiter
von Pohlmann. "Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" soll das Ziel der Demonstrationen am Hochschulstand sein, denn die Gelsenkirchener Forscher wissen auch, wie sich
jeder Nutzer von Computern und Handys vor dem Zugriff von so genannten Hackern schützen kann.
Außerdem zeigen die Gelsenkirchener Informatiker, welche Forschungsprojekte rund um die IT-Sicherheit am Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule
Gelsenkirchen gerade laufen. Norbert Pohlmann erläutert eins der Projekte: "Im Internet werden mit Hilfe unserer Internet-Frühwarnsysteme an bestimmten Stellen
Sonden installiert, die die Informationsflüsse beobachten. Ein Auswertungssystem analysiert die anonymisierten Daten der verteilten Sonden und schlägt Alarm, falls
Auffälligkeiten, zum Beispiel durch gezielte Hackerangriffe, auftreten." Dieses und andere Projekte sollen in Zukunft dafür sorgen, dass das Internet vertrauenswürdiger
und sicherer wird. Die Gelsenkirchener Forscher laden zu einem persönlichen Gespräch oder einer Demonstration der Gefahren von Sicherheitslücken an den
Gemeinschaftsstand Forschungsland NRW, Halle 9, Stand C 16.
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