Bruchstück des Tissint-Marsmeteoriten (327 Gramm). Dunkle Flecken und Adern auf der gebrochenen Oberfläche entstanden durch Schmelzprozesse bei einem Stoßereignis auf dem Mars. Die linke Seite zeigt dunkle Schmelzkruste. Foto: Hui Ren, Institut für Geologie und Geophysik der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking.

Lebenszeichen vom Mars im Tissint-Meteoriten?

Am 18. Juli 2011 schlug in Marokko nahe der kleinen Ortschaft Tissint ein Marsmeteorit ein. Ein internationales Forschungsteam hat Gesteinsproben des Meteoriten eingehend untersucht und darin organischen Kohlenstoff gefunden. Die Forscher argumentieren, dass der Kohlenstoff auf dem Mars entstanden ist. Sie sind davon überzeugt, dass sich ihre Untersuchungsergebnisse besser durch Lebensprozesse erklären lassen als etwa…

Die Aufnahme des Marsrovers Curiosity enthüllt Bodenmerkmale im Gale-Krater, die auch uralte Erdböden aufweisen. Foto: NASA

Uralter Marsboden weist erdähnliche Merkmale auf

Neuere Fotos des Marsrovers Curiosity zeigen im Gale-Krater Bodenprofile, die mit denen irdischer Böden vergleichbar sind. Die Fotos offenbaren Bodenstrukturen mit aufgebrochenen Oberflächen und blasenartigen Hohlräumen. Zusammen mit den Sulfat-Konzentrationen und Tonerden entsprechen sie den Böden der Antarktischen Trockentäler und der chilenischen Atacama-Wüste.

Vergleich der Strahlungsdosen auf dem Mars mit den Dosen unter verschiedenen anderen Bedingungen.

Strahlenbelastung für Mars-Astronauten: erste Messergebnisse

Seit August 2012 sammelt der bordeigene Strahlenmonitor des Marsrovers Curiosity Messwerte der kosmischen Strahlung. Die Strahlenbelastung für Menschen im Weltraum und auf dem Roten Planeten beeinflusst zukünftige bemannte Mars-Missionen wesentlich. Von ihr hängt ab, welche Schutzmaßnamen erforderlich sind und ob solch eine Mission medizinisch überhaupt vertretbar ist. Die Daten der ersten 300 Marstage wurden ausgewertet…

Selbstportrait des Mars-Rovers Curiosity aufgenommen mit seiner Arm-Kamera am 3. Feb. 2013, zusammengesetzt aus Dutzenden einzelner Bilder, zusätzlich drei Bilder vom 10. Mai 2013, um Bildteile des Bodens zu aktualisieren. Der Kamera-Arm selbst ist nicht sichtbar. Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS

Überall Wasser auf dem Mars?

Der Mars-Rover Curiosity der US-Weltraumbehörde NASA fand in seinen ersten Bodenproben Wasser auf dem Roten Planeten. Das Wasser scheint verhältnismäßig reichhaltig mit einem Anteil von etwa zwei Gewichtsprozenten im Staub und Sand gebunden zu sein. Zukünftige Mars-Astronauten und Mars-Siedler hätten damit eine leicht zugängliche Wasserquelle.